Worthülsen in der Managementliteratur?

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Worthülsen in der Managementliteratur?

Im Training, Coaching und in der Managementliteratur sind zahlreiche wechselnde Worthülsen und Anglismen zu finden. Muss ich diese immer parat haben?

Schwieriger und aufwendiger wäre es, in die Tiefen der Vorbildherausforderung als Führungskraft einzutauchen und immer wieder eine selbstkritische Prüfung der Zielstellungen anzustreben, um im Dreieck der Führung: Ziele/Aufgaben – Mitarbeiter/Team – eigene Persönlichkeit so zu agieren, dass allen drei Ecken entsprechende Aufmerksamkeit gespendet werden kann.

Wahrhaftigkeit, Berechenbarkeit, Verbindlichkeit und Wertschätzung müssen täglich aufs Neue angestrebt werden. Der Umgang mit eigenen Fehlern und deren Reflektion machen wohl die eigentliche Kraft einer Führungspersönlichkeit aus. Das Erkennen und Akzeptieren der eigenen Grenzen steht an erster Stelle, wenn man in seiner Positon Erfüllung finden will und nicht nur einen eingeschlagenen Karriereweg fortführen möchte. Auch heute gilt noch das Peter-Prinzip.

Mich fragen sehr oft Führungskräfte, wie sie ihren Mitarbeitern am besten entgegenkommen und ihre Motivation auf Dauer in Bereichen erhalten können, in denen chronische Unterbesetzung und belastende Arbeitssituationen den Alltag bestimmen. Das Vorleben eigenen Anspruchs an Personalentwicklung und Wertschätzung erfüllen den Fröbelschen Leitsatz, dass Erziehung Liebe und Vorbild sei. Ständig als Ideale zu vermitteln, kann niemand auf Dauer und in unterschiedlichen Situationen durch- und aushalten. Worauf kommt es also letztendlich an?

Finden Sie Antwort auf wichtige Fragen der Führung in einem Seminar oder Coaching des Sachsen Instituts Leipzig.

Wer führen will, muss hinter Menschen gehen. (Laotse) Es kann doch sehr erfüllend sein, wenn der eine oder andere, der sich manchmal umschaut, nickt und weiß, dass er noch auf dem richtigen Weg ist und ihm jemand den Rücken schützt.

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